Es ist sehr umstritten, das Heilfasten. Viele Ärzte sind der Ansicht, dass Heilfasten den Herzmuskel angreifen kann. Daher empfehlen sie es – oder wenn man so will, erlauben es – nur gesunden Menschen. Für diese stellt es kein Problem dar. Da noch nie so viel gegessen wurde wie heutzutage, ist ja ein generelles Problem, um nicht zu sagen eine Volkskrankheit das Übergewicht. Dieses wird verursacht zum einen durch Bewegungsmangel. Schon Kinder leiden darunter, da sie nicht mehr wissen, wie man richtig spielt. Sie schauen lieber Fernsehen oder spielen Videospiele anstatt im Freien Fangen zu spielen.
Eine konstante Fehlernährung kann über ein Übergewicht hinaus die Ursache vieler Gesundheitsprobleme sein. Der Darm, der immerhin eine Länge zwischen 6 und 8m beim Menschen erreicht und eine riesige Oberfläche hat, spielt eine wichtige Rolle im Immunsystem. 70-80% aller Zellen, die Antikörper produzieren, sitzen dort. Der ständige Abtransport sorgt darüber hinaus für eine schnelle Beseitigung von ‚Gefahren‘. Durch das Heilfasten, bei dem der Körper auf den Hungermodus umschaltet, bekommt der sonst ständig beschäftigte Darm einmal Muse, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Abgelagerte Stoffwechselprodukte werden beseitigt und vorhandene Reserven des Körpers mobilisiert. Am Ende der Kur bestätigt Jeder, dass sich diese Erfahrung lohnt. Das liegt insbesondere an den Endorphinen oder Glückshormonen (ja, die sind auch in Schokolade enthalten, aber macht diese Sie auf Dauer glücklich? Spätestens nachdem Sie mit dem Ergebnis auf der Waage konfrontiert wurden, werden Sie deren Schattenseiten umso mehr bedauern!), die bei leerem Darm ausgeschüttet werden. Für die Entlastungs- und Aufbautage empfiehlt sich eine Obstkiste.
Die Bandscheibe liegt zwischen den Wirbelkörpern und besteht aus einem weichen Gallertkern. Dieser Gallertkern wird von einem Ring aus Faserknorpel gehalten und kann leicht verrutschen und somit die faserige Hülle durchbrechen. Wenn dies passiert spricht man im allgemeinem von einem Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps). Die austretende Gallertmasse drückt in den meisten Fällen auf die umliegenden Nerven und verursacht so die Beschwerden wir Rückenschmerzen.
Bei der Bandscheibenvorwölbung (Diskusprotrusion) verlagert sich das Bandscheibengewebe nach außen, ohne dass der Bindegewebsring der Bandscheibe zerreißt. Abhängig von der Art und dem Ausmaß des Vorfalls treten unterschiedliche Symptome auf.
Fakt ist jedoch, dass die Mehrheit aller Bandscheibenvorfälle unbemerkt bleibt. Andere Fälle sind mit starken Schmerzen verbunden. In einigen Fällen und somit den schlimmsten kann es zu Lähmungen kommen. Wissenschaftliche Untersuchungen die bei Menschen ohne Rückenschmerzen durchgeführt wurden, zeigen das vermutlich mehr als ein Drittel der 30-Jährigen und über 60 Prozent der Menschen über 50 Jahre einen Bandscheibenvorfall haben, der keinerlei Beschwerden verursacht.
Ursachen des Bandscheibenvorfalls
Da durch das Körpergewicht ein starker Druck auf den Wirbeln lastet, tritt der Bandscheibenvorfall meist im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Wer mit Übergewicht zu kämpfen hat, erhöht das Risiko eines Bandscheibenvorfalls. Die meisten Betroffenen sind in der Regel zwischen 30 und 60 Jahre alt. Ein Bandscheibenvorfall kann auch an der Halswirbelsäule vorkommen, die Häufigkeit ist jedoch gering. Etwa zwei Prozent aller Bandscheibenvorfälle sind die Brustwirbelsäule.
Ursache des Bandscheibenvorfalls ist meist eine Schwäche des Bindegewebsrings.
Fehl- oder Überbelastungen der Wirbelsäule, durch das falsche Heben schwerer Gegenstände sind meist nicht die Ursache eines Bandscheibenvorfalls. Häufigere Gründe sind vor allem Bewegungsmangel und Übergewicht. In den Meisten fällen ist zusätzlich die Bauch- und Rückenmuskulatur zu schwach, was eine Fehlbelastung der Bandscheiben fördert. Eine starke Rumpfmuskulatur entlastet die Wirbelsäule.