Archiv für das Tag 'Krankheiten'

Besonders beim Autofahren oder generell gesagt im Straßenverkehr ist die Fahrtauglichkeit maßgeblich für die Sicherheit im Straßenverkehr verantwortlich. Neben der Einnahme von Drogen oder übermäßigem Alkoholkonsum können Nebenwirkungen von Medikamenten oder Krankheiten die Fahrtauglichkeit entscheidend beeinträchtigen. Sollten also Krankheiten wie Pakinson, Epilepsie, Diabetes, Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit, Nierenerkrankungen oder Herz- u. Gefäßkrankheiten vorhanden sein, kann der Führerschein entzogen werden. Gleiches gilt übrigens auch bei Drogen- und oder Alkohlmissbrauch. Auch hier wird der Führerschein entzogen. Grund dafür ist in erster Linie die von der Führerscheinstelle angezweifelte Fahreignung.

Die Zweifel können nur durch ein positives MPU Gutachten aus dem Weg geräumt werden. Ein solches Gutachten ist das Ergebnis einer medizinisch psychologischen Untersuchung (auch MPU oder Idiotentest genannt).
Wie es der Name bereits verrät ist die Untersuchung in 2 Teile gegliedert. Während der medizinischen Untersuchung wird der Gesundheitszustand untersucht. Sollten chronische Krankheiten vorhanden sein, wird in erster Linie darauf eingegangen. Zusätzlich werden aber auch körperliche Untersuchungen und Laboruntersuchungen vorgenommen um Alkohol oder Drogenabhängigkeit auszuschließen. Daneben werden mithilfe spezieller MPU Tests die Reaktions- und Aufnahmefähigkeit überprüft.

Der zweite Teil ist die psychologische Untersuchung oder besser gesagt das Explorationsgespräch. Hierbei wird auf die Psyche und auf die mentale Stärke eingegangen. Im Gespräch mit einem Verkehrspsychologen wird speziell nach einem Drogenmissbrauch oder nach Trunkenheitsfahrten überprüft, inwieweit Reue und Eingeständnisse der gemachten Fehler vorhanden sind. Der MPU Gutachter muss nach dem Gespräch den Eindruck bzw. Erkenntnis haben, dass Alkohol am Steuer bzw. Drogenkonsum der Vergangenheit angehören. Erst wenn die medizinische als auch die psychologische Untersuchung bestanden sind, ist das MPU Gutachten positiv und die Fahreignung bewiesen.

Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich schlapp, müde und niedergeschlagen. Sie laufen antriebslos durchs Leben und erkennen den Grund für ihr Dasein auf der Erde nicht. Sie leiden an Depression. In den letzten zehn Jahren hat diese Krankheit ein ernstzunehmendes Ausmaß erreicht. Sogar Berühmtheiten sind vor dieser Krankheit nicht gefeit. Psychologen und Ärzte stehen vor komplizierten Problemen. Wie konnte es soweit kommen? Was ist der Grund, warum vor allen Dingen junge Menschen unter Dreißig an Depressionen erkranken? Und wo hat diese Krankheit ihren Ursprung?

Perspektivlosigkeit als ein Auslöser der Depression

Wer morgens aufsteht und zur Arbeit muss der kann nicht weiter im kuschelig warmen Bett liegen bleiben. Man hat etwas zutun, eine Aufgabe bei der sich wohlmöglich auch andere Kollegen auf einen verlassen. Fehlt einem diese Tagesperspektive gibt es keinen Grund aufzustehen. Wofür auch? Es ist schließlich egal, ob man wach ist oder nicht. Und genau das ist der Grund, warum gerade Menschen ohne Arbeit, wie Jugentliche oder Arbeitslose, gefahr laufen an Depression zu erkranken. In der Schule hat man den Anschluß verloren oder die rausgeschickten Bewerbungen stoßen nur auf verschlossene Türen und die Perspektive auf ein schönes Leben sinkt. Allerdings nur im eigenen Kopf, denn in der Realität sieht es anders aus. Psychologen und Ärzte haben die Erfahrung gemacht, das bei einer Steigerung des Aktivitätenlevels, egal in welcher Hinsicht, sich auch die Perspektive ändert und somit auch die Depression bekämpft wird.

Wie geht die Pharmaindustrie gegen Depressionen vor?

Krankheiten sind ein Geschäft. So oder so ähnlich lautet der Schlachtruf der Pharmaindustrie. Sie sind es, die an dem Volksleiden profitieren. Bis heute ist man sich nicht einig, wer für einen an Depression erkrankten Patitenten zuständig ist. Der Psychologe oder der Hausarzt? Egal an wen der Patient gerät, die Pharmaindutrie versorgt  ihn mit Medikamenten, zum Beispiel Antidepressiva, und verdient an ihm. Es wird immer stärker diskutiert, ob und wie die Pharmaindustrie bei der Volkskrankheit Depression richtig helfen kann.